Brotteröder Wintersporthistorie Teil 1

Am Fuße des 916,5 m hohen Inselberges, dem Symbol des westlichen Thüringer Waldes, liegt in einem herrlichen, von dicht bewaldeten Höhen umgebenen Talkessel der Luftkurort und Wintersportplatz Brotterode in einer Höhe von ca. 600 m über NN. Wintersport in der Bergstadt Brotterode ist seit über 104 Jahren ein Begriff in  Thüringen und in Deutschland. Überlieferungen von Zeitzeugen besagen, dass der Wintersport seit Ende des 19. Jahrhunderts gepflegt wird. Bereits 1885 fuhren bei großem Frost und Schneefall die Kinder am Seimberg Schlitten (Kasbob).

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Brotteröder Wintersporthistorie Teil 2

Nach der Vollendung des Schanzenbaues wurde am 31. Dezember 1923 die erste Skimeisterschaft des Inselberggaues durchgeführt. Bei der Gaumeisterschaft am 12. und 13. Januar 1924 belegte im Zusammengesetzten Lauf (vergleichbar mit der heutigen Nordischen Kombination) Otto Mühlhausen den 1. Platz. Am 25. Januar 1925 fand ein weiteres Schauspringen auf der Hagenschanze statt. Am 14. und 5. März 1925 wurden Meisterschaftswettkämpfe des Inselberggaues durchgeführt. Sieger im Sprunglauf wurde Rudolf Lesser mit 41 m, erster im Zusammengesetzten Lauf Klasse I wurde Otto Mühlhausen.

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